Kundgebung gegen Rechtsextremismus
Erneut setzte eine breit getragene Kundgebung ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus. Am Freitagabend versammelten sich rund 200 bis 300 Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz in Overath. Anlass war der parallel im nahegelegenen Kulturbahnhof veranstaltete „Populistische Aschermittwoch“ der Alternative für Deutschland (AfD).
Zur Gegenveranstaltung hatte der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg aufgerufen. Unterstützung kam von zahlreichen Vereinen, Initiativen und Parteien aus dem gesamten Kreisgebiet. In ihren Redebeiträgen betonten die Teilnehmenden, dass der Rheinisch-Bergische Kreis für Weltoffenheit, Vielfalt und insbesondere für die Achtung der Menschenrechte stehe.

Die friedliche Kundgebung wurde von Mirko Hellendahl moderiert und musikalisch von der Band Flying Tornados begleitet. Mehrere Initiativen nutzten die Bühne, um ihre Haltung gegen Rechtsextremismus zu unterstreichen. Auch Hinrich Schipper, stellvertretender Landrat, sprach – ausdrücklich in privater Funktion. Einen besonderen Akzent setzte Jutta Geiseler von den „Omas gegen Rechtsextrem“, die in einem postkarnevalistischen Beitrag mit einem improvisierten Nubbel eindringlich auf die Gefahren rechtsextremer Ideologien aufmerksam machte.

Die Polizei war mit ausreichenden Kräften präsent und gewährleistete einen reibungslosen Ablauf. Sie lobte die gute Organisation der Veranstaltung. Die sachlichen Wortmeldungen, die musikalische Begleitung und die ruhige Atmosphäre ermutigten viele Anwesende, auch künftig an ähnlichen Demonstrationen teilzunehmen. (JB)






Trotz Konkurrenz durch das Ortsteilfest in Bechen fanden engagierte Bürgerinnen und Bürger den Weg ins Bürgerhaus. Auf der Bühne diskutierten die Bürgermeisterkandidaten Mario Bredow (parteilos) und Sascha Pechbrenner (SPD) gemeinsam mit Vertretern der demokratischen Parteien über aktuelle Themen. Moderiert wurde die sachliche und zugleich lebendige Debatte von Leo Wulf, der für eine faire Gesprächsführung sorgte.
Für die OMAS war es besonders erfreulich zu erleben, dass die Veranstaltung nicht nur zur Information diente, sondern auch neue Kontakte entstehen ließ. Mehrere Gäste erkundigten sich, wie sie selbst bei der Regionalgruppe mitwirken können. „Das zeigt uns, dass unser Einsatz gesehen wird und auf fruchtbaren Boden fällt“, so eine Sprecherin der Gruppe.
Insgesamt ziehen die OMAS gegen Rechts ein überaus positives Fazit. „Es war ein großartiger Nachmittag im Bürgerhaus. Wir konnten zeigen, dass Demokratie nicht nur auf dem Podium stattfindet, sondern auch im persönlichen Gespräch, beim gemeinsamen Lachen am Buffet oder beim Verteilen kleiner Mutmacher für eine starke Zivilgesellschaft.“

















