Die Gesamtschule Kürten hat mit einem Aktionstag am 14. Juli ein starkes Zeichen für Demokratie und Vielfalt gesetzt. „Auch die Omas haben diese Aktion wieder voller Leidenschaft unterstützt“ sagt Jutta Geiseler, Sprecherin der Aktionsgruppe.
Rund 800 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem abwechslungsreichen Programm teil, das in mehreren Gruppen und im Wechsel an verschiedenen Stationen stattfand.

In der Aula setzten sich die Jugendlichen mit Fragen zu Respekt, Hilfsbereitschaft, Demokratie und Meinungsvielfalt auseinander. Organisiert wurde dieser Programmpunkt von Andreas Schünke und Giulia Casper vom K51 sowie Jürgen Brückers vom Verein Kürten für Demokratie und Vielfalt.


In der Mensa fand ein Nationenfrühstück statt, das von der Aktionsgruppe „Omas gegen rechts-extrem“ und dem Lehrerkollegium begleitet wurde. Für reichlich Getränke wurde bei der vorherrschenden Hitze ebenfalls gesorgt. Gespendet wurden diese vom Verein Kürten für Demokratie und Vielfalt.

Auf dem Sportplatz wurde ein Sponsored Run zugunsten des Fördervereins der Schule veranstaltet. Zudem konnten die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof Holztafeln mit dem Schriftzug „Würde unantastbar“ gestalten.
An einer Tafel konnte man prima über die Demokratie diskutieren. (hier mit Jutta Geiseler – Sprecherin der Aktionsgruppe)

Ein Spielebus ergänzte das Angebot. Das war eine Idee der OMAS, die gerne von den Schülern angenommen wurde. Der Aktionstag fand großen Zuspruch und wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet. Mit viel Engagement und Kreativität setzte die Schulgemeinschaft ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Respekt und demokratisches Miteinander.

Hier ein Bild vom den Organisationsteam
(o.l. Schulleiter Dr. Markus Hinze-Neumann).
Infostand in Kürten setzt Zeichen – zwischen Dialogbereitschaft und deutlichen Spannungen












Trotz Konkurrenz durch das Ortsteilfest in Bechen fanden engagierte Bürgerinnen und Bürger den Weg ins Bürgerhaus. Auf der Bühne diskutierten die Bürgermeisterkandidaten Mario Bredow (parteilos) und Sascha Pechbrenner (SPD) gemeinsam mit Vertretern der demokratischen Parteien über aktuelle Themen. Moderiert wurde die sachliche und zugleich lebendige Debatte von Leo Wulf, der für eine faire Gesprächsführung sorgte.
Für die OMAS war es besonders erfreulich zu erleben, dass die Veranstaltung nicht nur zur Information diente, sondern auch neue Kontakte entstehen ließ. Mehrere Gäste erkundigten sich, wie sie selbst bei der Regionalgruppe mitwirken können. „Das zeigt uns, dass unser Einsatz gesehen wird und auf fruchtbaren Boden fällt“, so eine Sprecherin der Gruppe.
Insgesamt ziehen die OMAS gegen Rechts ein überaus positives Fazit. „Es war ein großartiger Nachmittag im Bürgerhaus. Wir konnten zeigen, dass Demokratie nicht nur auf dem Podium stattfindet, sondern auch im persönlichen Gespräch, beim gemeinsamen Lachen am Buffet oder beim Verteilen kleiner Mutmacher für eine starke Zivilgesellschaft.“














